062 Fünf der Schwerter

Akron:
Der Sinn des Scheiterns
Allgemein Person: Umwälzung, Wandlung, Verlust, Angst, Streit, Verrat, Erkennen der Grenzen (der Einblick ins Ganze kann manchmal zur Reife führen).
Beruf: Flop, Mobbing, Demütigung, Desaster, pausenlos in Streitereien verwickelt (manchmal auch Einsicht in die Notwendigkeit von Streit).
Liebe: Herzlosigkeit, Rosenkrieg, hin und wider bewusste Schmerzerfahrung.
Spiritualität: Scheitern als notwendige Voraussetzung, um zu einer größeren Wahrheit zu gelangen, Einsicht in die Notwendigkeit, jeder Form von Aggression den nötigen Raum zu geben.
Arrien:
Fünf der Schwerter
Allgemein: Die Fünf der Schwerter ist die Furcht vor der Niederlage oder die Erinnerung an sie. Hier sehen wir fünf gekrümmte Schwerter, wobei von einer der Waffen ein bluttriefendes Taschentuch herabhängt: eine Darstellung des negativen Denkens, das alte Wunden aufreißt und Furcht auslöst. Die Furcht hat die Funktion der Einschränkung. Alle verzerrten und verbogenen Linien im Hintergrund weisen auf diese Funktion der Furcht hin: einzuschränken, zu verzerren, die Perspektive oder das Denken zu verbiegen.

Dies ist die Furcht davor, dass die Geschichte sich wiederholen könnte oder dass man wieder Schmerzen erleidet. Der astrologische Aspekt dieser Karte ist die Venus (im oberen Teil) im Wassermann (die Wellenlinien im unteren Teil der Karte). Hier sind im Prinzip zwei Formen der Furcht angezeigt, zum einen die Furcht, dass eine neue Beziehung sich nicht bewähren könnte (Venus im Wassermann), oder die Furcht davor, neue Richtungen (Wassermann) einzuschlagen, die Ih – nen emotional (Ve nus) wichtig sind.

Venus im Wassermann symbolisiert auch die emotionale Furcht vor dem, was Sie auf diesem neuen Weg an Wichtigem nicht erreichen können. Das Symbol einer alten, an die Vergangenheit geketteten Furcht ist das rote Taschentuch, von dem das Blut herabtrieft, und diese Furcht wird auch durch den Griff des Schwerts mit dem Fische-Symbol angezeigt. Die Fische sind das astrologische Zeichen der Vergangenheit, des Fische-Zeitalters, oder dessen, was alt und doch erinnerungswürdig ist. Die Funktion der Furcht besteht darin zu verzerren, und sie fußt auf unbekannten oder vergangenen Erfahrungen. Wenn wir in einen Zustand der Furcht eintreten, wird nichts erneuert oder regeneriert, was durch die schlafende Schlange am Griff des einen Schwerts angezeigt wird; dann sind wir auch unfähig, neue Richtungen einzuschlagen, dargestellt durch den Widder am anderen Schwert. Die Furcht verzerrt unsere Perspektive, was wir am Griff des Schwerts mit der umgekehrten Krone 208 erkennen.

Die Krone ist ein Symbol des erweiterten Bewußtseins, das hier verkehrt herum dargestellt ist und damit anzeigt, dass unser Bewußtsein nicht erreichbar oder dass es verzerrt ist. Und doch versucht im Hintergrund der übergeordnete Aspekt dessen, der wir sind, dargestellt durch das weiße Licht und die Sternform, die Furcht zu durchbrechen, die im Geist durch negatives Denken über die Vergangenheit oder Zukunft entsteht. Immer wenn Sie diese Karte ziehen, deutet dies an, dass Sie in den nächsten fünf Wochen oder Monaten dazu entschlossen sein werden, negatives Denken abzustreifen, das die Furcht vor einem Versagen in neuen zwischenmenschlichen Beziehungen oder die Furcht davor hervorbringt, dass sich neue Herzensanliegen nicht bewältigen lassen werden.

Es könnte sich auch um alte Formen der Furcht handeln, die schon fünf Monate oder fünf Jahre zurückliegen oder die Ihnen im Alter von fünf Jahren eingeprägt wurden. Die Fünf ist die Zahl des Hierophanten und der Familie, so dass es von Interesse sein könnte, einmal festzustellen, welcher Elternteil große Furcht davor hatte, dass Beziehungen scheitern könnten, oder auch Furcht vor dem Einschlagen neuer Richtungen. Indem Sie diese Karte ziehen, dokumentieren Sie, dass Sie nicht mehr bereit sind, sich zum Erben und Stammhalter alter Familienängste machen zu lassen.

Da wir es hier aber auch mit dem Aspekt der Venus im Wassermann zu tun haben, könnte es sich auch um Versagensängste hinsichtlich von Wassermann-Menschen in Ihrem Leben handeln (also jedem, der zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar geboren wurde), Ängste, die Sie in den nächsten fünf Wochen oder Monaten zu bewältigen gedenken. Der Hierophant ist in einer solchen Zeit die Hilfskarte der Großen Arkana, weil er die Weisheit und die Zuversicht besitzt, diese im Geist erschaffenen oder entstandenen Ängste zu meistern. Der Geist läßt sich am einfachsten durch kreative Visualisation und Affirmation umprogrammieren.

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